daniels_kindheit

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Als Als ich heute (Samstag, den 1.02.03) die Bild gelesen hab,war ich echt geschockt...mein Schatzi Daniel war zwei Jahre im Antoniusheim in Eggenfelden bei München! Es ist ein heilpädagogisches Kinderheim und ein Fluchtort für Jungs und Mädchen, die ein kaputtes Elternhaus haben.

 

Daniel in seinen "jungen Jahren" :o)
 
 

Seine Wohnstube misst 13 Quadratmeter, 13 qm Schlafzimmer, 11 qm Küche, 8 qm Bad, kein Flur. Auf der Geschirrablage welkt eine rote Rose vor sich hin.
Die Schränke sind ausgeräumt. Sein Stiefvater, erzählen Mitbewohner, hätte Daniels Kleider jetzt abgeholt.
 
Daniel, warum bist du hierher geflüchtet, warum hast du nichts davon erzählt?
Der Sänger druckst: „Das war die negative Vergangenheit – ich will lieber nach vorn schauen.“
Er überlegt. Dann fügt er an: „Und ich will meine Mutter nicht in den Dreck ziehen, ich hab’ sie doch lieb!“
Die Mutter in den Dreck ziehen? Was ist passiert?
Daniel schweigt.

 

Früh übt sich: Daniel mit seinen Freundinnen im Garten

 

Seine Mutter Bianca (43) erzählt plötzlich von ihrer Scheidung: „...dass Daniel dann auf einmal beim Vater leben wollte. Dann gefiel es ihm dort wieder nicht. Es gab Streit, weil er mit 15 oft ganze Wochenenden wegblieb. Und ich konnte mich nicht um ihn kümmern. Ich habe zu der Zeit 14 Stunden am Tag in einem Internet-Cafe gearbeitet.“

Das Jugendamt schaltet sich ein. Warum? Wieder nur Schweigen.

Herbert Reindl (42) war sein Erziehungsleiter. Er sagt zu BILD: „Daniel ist freiwillig hergekommen. Er kam mit 15 und ging, als er 17 war. Alles weitere – Schweigepflicht.“

Nach welchen Kriterien wird denn beurteilt, wer in das Programm darf?
Erziehungsleiter Reindl: „Es müssen ganz klare Gründe für das Jugendamt vorliegen: Gewalt, Verwahrlosung, Alkoholismus. Durch die finanzielle Misere der öffentlichen Hand sind die Kriterien strenger geworden.“

Natascha F. (16) hat im Heim Tür an Tür mit Daniel gelebt. Sie sagt: „Er hat nie über Probleme gesprochen, war oft nur allein auf seiner Bude, ein Einzelgänger.“  

 

 

 

Was würde ich nicht alles für einen Kuss von Daniel  machen???

 
 
Im Heim erlebte ich die schlimmste Zeit meines Lebens
 
 

 

„Meine Mama ist eine hübsche Frau, aber sie hat mich mit ihrer Liebe immer beschützt wie eine Wölfin. Damit hat sie mich ausgesaugt. Da habe ich meine Koffer gepackt."

Das Spiel mit dem Feuer. „Ich war neun Jahre alt und habe mit ein paar anderen Kindern in einem Heuschober gespielt. Wir haben Feuer gemacht und nicht ordentlich gelöscht. Da stand das Haus in Flammen.“ Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Schaden: 50 000 Euro. Er beteuert: „Wir wollten nur spielen, das war niemals Absicht...“

 

 

„Meine Mama ist eine hübsche Frau, aber sie hat mich mit ihrer Liebe immer beschützt wie eine Wölfin. Damit hat sie mich ausgesaugt. Da habe ich meine Koffer gepackt."

Das Spiel mit dem Feuer. „Ich war neun Jahre alt und habe mit ein paar anderen Kindern in einem Heuschober gespielt. Wir haben Feuer gemacht und nicht ordentlich gelöscht. Da stand das Haus in Flammen.“ Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Schaden: 50 000 Euro. Er beteuert: „Wir wollten nur spielen, das war niemals Absicht...“

 

Nochmal Daniel mit seinen Freundinnen

 

Viel schlimmer brannte sich die gespaltene Elternliebe in sein Herz ein.

 
„Superstar“ Daniel: „Im Heim erlebte ich die schlimmste Zeit meines Lebens“

Daniel Küblböck (17) ist ein Scheidungskind. Er hat den Streit seiner Eltern miterlebt, die elf Jahre lang nicht miteinander sprachen. Er hat im Erziehungsheim die schlimmste Zeit seines Lebens gehabt, wie er BILD in dieser Serie gesteht.

Wie hat er diese Krise überlebt?

Daniel: „Ich war oft verzweifelt. Ich glaube, dass ich damals sehr stark geworden bin. Wenn ich das alles nicht erlebt hätte, wäre ich nicht der Daniel, der ich heute bin.“

Die Welt von Daniel in 60 Sekunden: geboren am 27. August 1985 in Hutthurm (bei Passau), italienische Vorfahren, Sternzeichen Jungfrau, Aszendent Widder. Eine Schwester Jasmin (15). Seine Eltern Bianca (43) und Günther (37, Kfz-Mechaniker) trennten sich, da war er sechs Jahre. Nach der Scheidung 1992 lebte Daniel zunächst bei seiner Mutter in Eggenfelden, dann bei seinem Vater im Bayernwald-Dorf Straßkirchen (270 Einwohner). Er schafft den qualifizierten Hauptschulabschluss in Fürstenzelle bei Passau (bei Benediktiner-Schwestern). Dann zieht er wieder zu seiner Mutter. Schließlich Erziehungsheim. Grund im Amtsdeutsch: „Schwerwiegende Familienproblematik“.

 

Daniel mit Mama Bianca

 

Zerrissene Familie, zerrissenes Herz?

„Nach der Scheidung gab es kein Zusammenhalten mehr. Mein Vater ist ausgezogen. Ich lebte deshalb bei der Mutter, dann wieder beim Vater, weil ich ausprobieren wollte, wie das Leben mit den beiden ist. Meine Mutter ist mir zu temperamentvoll, mein Vater sieht alles zu realistisch. Ich bin ein Träumer, genau dazwischen. Ich habe mir gedacht, ich habe alles gegeben, was sie wollten. Mit 15 war ich bereit, für mich selbst zu sorgen.“

Warum hattest du Streit mit deinen Eltern?

Ich war immer ein Rebell. Ich war schon bei meinen Eltern einer, der gesagt hat: So nicht. Ich habe mein Zimmer orange ausgemalt und meine Haare blond gefärbt. Das war ein Schock.“

Warum bist du ausgezogen?

„Meine Mutter und ich haben uns wieder gestritten. Ich sagte ihr: Ich werde ausziehen. Sie darauf: Wenn du das schaffst, werden wir dich unterstützen.“

Wie reagierte dein Vater?

„Mein Papa war strikt dagegen, dass ich mit knapp 16 alleine wohne. Er sagte: Du bekommst eine Erzieherin, und wir gehen zum Jugendamt und versuchen das zu regeln.“

 

Daniel mit seiner Gitarre beim üben

 

Drei Monate musste Daniel im Erziehungsheim bleiben: „Es war die schlimmste Zeit in meinem Leben, weil ich ein freier Mensch bin und mich plötzlich an Regeln halten musste: Wann ich heimkomme, was ich mache. Aber ich wollte meine eigene Wohnung, deswegen habe ich durchgehalten.“

Die erste Wohnung (45 qm) hatte Daniel im heilpädagogischen Antoniusheim Eggenfelden, wo Jungs und Mädchen aus einem kaputten Elternhaus leben dürfen.

Schämt sich deine Mutter für deine Bisexualität?

„Meine Eltern diskutieren das Schwulsein, meine Bisexualität, weil sie mich schützen wollen. Die wollen etwas verhindern, was ich gar nicht verhindern will.“

 

 

Daniel sang schon damals auf dem Sommerschulfest vor einem großen Publikum...damals sang er "My Heart will go on" von Celine Dion

 

 

Daniel mit seinen Freundinnen

 

 

Daniel mit Chrissi

 



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